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Am 31. Oktober ist ein langjähriger Mitarbeiter der
Marktverwaltung, Herrn Helmut Valenta gestorben. Die
Marktgemeinde wird stets das Ansehen und die Wertschätzung, die er
durch seine Persönlichkeit und seine Arbeit erworben hat, in Ehren
halten.
Nachstehend ein Artikel von Fr. Dietlinde Schweyer im "Weilheimer
Tagblatt" vom 4. November 2009:
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Helmut Valenta (65) überraschend
gestorben
Helmut Valenta ist tot. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die
Nachricht, dass der 65-Jährige beim Radfahren in der "Schnalz" eine
Herzattacke erlitten hat, der Notarzt konnte ihm nicht mehr
helfen.
Am 17. März 1944 wurde der Verstorbene in Peißenberg geboren. In
Schongau besuchte er die "Mittelschule" und bekam 1960 einen
Ausbildungsplatz zum Verwaltungsangestellten bei der Marktgemeinde
Peißenberg, wo er sich nach verschiedenen Ausbildungen über die
unterschiedlichsten Aufgabenbereiche bis zum Hauptamtsleiter
hochgearbeitet hatte. Nach einer schweren Operation ging er im Dezember
2000 in den Vorruhestand. Dies war auch der Zeitpunkt, seit dem er auf
Empfehlung seines Arztes kürzer trat.
Valenta zählte zu den Männern, die die deutsch-französische
Städtepartnerschaft mit St. Brévin, die 1986 offiziell besiegelt wurde,
in die Wege geleitet und gepflegt hat. Mit 40 Jahren absolvierte er bei
der Vhs Französisch-Kurse, den letzten Schliff eignete er sich bei den
zahlreichen Begegnungen mit den Franzosen an, schnell wurden
Freundschaften geknüpft. Eine Delegation wird von dem Mitglied des
"Deutsch-französischen Partnerschaftskomitees" am Freitag bei seiner
Beerdigung Abschied nehmen.
1966 heiratete Valenta seine Frau Christa und begann mit dem Hausbau.
Tochter Petra und Sohn Harald war er ein fürsorglicher Vater, der ihnen
Skifahren und Tennisspielen lehrte und Wert auf ihre musikalische
Ausbildung legte. Der Vollblutmusiker gründete in den 1960er Jahren
seine eigene Kapelle, das Helmut-Valenta-Quintett, und war stolz
darauf, bei Tanzveranstaltungen in der "Bräuwastlhalle" spielen zu
dürfen. Nach seiner aktiven Zeit gab es kaum eine Feier, wo Valenta,
der auch später noch gelegentlich mit ehemaligen Musikkameraden
zusammen spielte, nicht mittat. Als begeisterter Tennisspieler beim TSV
Peißenberg übernahm er schon bald auch Verantwortung in der Sparte und
im Hauptvorstand, wo er kurz Vorsitzender war. Von 1971 bis 99 war er
Spartenleiter der Tennisabteilung und erwarb sich Verdienste bei
Planung und Bau der Tennisanlagen, zunächst an der Alpspitzstraße und
1985 dann an der Tennisanlage an der Max-Planck-Straße. Auch war er
1990 bei der Überdachung der Eissporthalle aktiv. Auch die Organisation
internationaler Sportbegegnungen mit Italien, Frankreich und Österreich
waren dem 65-Jährigen ein großes Anliegen.
Nach der Operation verlagerte er seine Aktivitäten aufs Wasser, auf den
Ammersee, wo er ein Kielboot liegen hatte und beim Segelclub
"Weiß-blau" einige Jahre die Geschäfte führte.
Als im Frühjahr die gesundheitlichen Probleme wieder auftauchten,
unterzog er sich einer erneuten Operation und glaubte, das Problem
überwunden zu haben. Umso überraschender kam für seine Familie der
Zusammenbruch.
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