Sie befinden sich hier

Inhalt

Wandervorschläge

Ein weites Wander- und Radwegenetz durch die Mischwälder rund um Peißenberg und auf den Hohen Peißenberg, entlang der wildromantischen Ammer zum Ammerdurchbruch und zu den Sandsteinhöhlen in der Schnalz und weiter nach Peiting oder in das Landschaftsschutzgebiet des Eibenwaldes bei Paterzell steht den "Freizeit-Aktivisten" zur Verfügung.


Abseits der Hauptverkehrsstraßen laden gut ausgebaute Wege zu einem Fahrradausflug ein. Auch anspruchsvolle Bike-Touren, z.B. auf den Hohen Peißenberg (988m hoch) sind möglich.

Wandern in und um Peißenberg

Meditationsweg

Meditationsweg auf der Neuen Bergehalde

Markierung: 73
Seit Anfang Mai steht den Spaziergängern der Meditationsweg auf der Neuen Bergehalde zur Verfügung. Die einzelnen Stationen bieten Impulse an, diesen Weg bewusst zu gehen und laden ein zum Innehalten, Nachdenken, Meditieren und Beten.  An der Knappengedächtniskapelle liegt ein "Gipfelbuch" aus, in dem Sie Ihre Gedanken, Wünsche, Gebete, Fürbitten und Dank ausdrücken können.

Alpiniweg

(Von der Sektion Peißenberg im Deutschen Alpenverein angelegt)

Markierung: 72 (vormals P 21 + P 22)
Wegestrecke ca. 7 km
Gehzeit ca. 2 1/2 Stunden Böbinger Ammerbrücke (Staatsstraße 2058 nach Böbing)
Ausgangspunkt: Parkplatz entweder an der Brücke oder Einfahrt Obere Au.
Der Weg beginnt bei einer kleinen Hütte südlich der Brücke (Orien­tierungstafel). In der ersten Wegstrecke ist dieser Weg auch als Prälatenweg beschildert. Er führt das Bächlein entlang und dann ziemlich steil bergauf. Beim Wasserfall lädt eine Bank zum Verweilen und eine Marienstatue zur Betrachtung ein. Auf der Höhe angelangt zweigt am Waldrand der Prälatenweg nach rechts ab (Ausweitung); wir aber gehen links am Waldrand entlang weiter. Nach ca. 300 m geht links ab die Abkürzung zum Lechnerbauer und zurück zur Ammerbrücke. Der Alpiniweg führt weiter an einem Graben und am Waldrand entlang. Nach einem Wegstück durch einen Hochwald kommen wir auf eine Wiese, auch dort halten wir uns links am Waldrand. Aus dem Wald heraus führt der Weg gerade auf einen Stadel zu; dort dann links zum Weiler Buchen. Von dort aus marschieren wir auf einer Teerstraße nach Osten, dann nach Norden den Berg hinunter zur Wörther Ammerbrücke. Vor der Brücke führt der Weg links ab auf dem Ammerdamm zurück zum Ausgangspunkt.

Abkürzung: Über den Lechnerbauer zurück zur Ammerbrücke 
Gesamtstrecke dann nur ca. 3 km
Gehzeit ca. 1 Stunde,

Ausweitung: Dem Prälatenweg folgend zum Reitnerbauern über Grambach zurück auf den Alpiniweg
Wegstrecke zusätzlich ca. 4 km, Gehzeit ca. 1 1/2 Std.

Für Fahrräder nicht geeignet. 

Jubiläumsweg

(Von der Peißenberger Versehrtensportgruppe zu ihrem 10jährigen Jubiläum gebaut)
Wegestrecke: ca. 8,5km
Gehzeit ca. 3 Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz nach der Ammerbrücke an der Kreisstraße WM 15 von Peißenberg nach Oberhausen

Vom Parkplatz weg führt der Wanderweg auf dem rechten Ammerdamm ammerabwärts. Nach etwa 2,5 km biegen wir bei einem kleinen Bächlein nach rechts ab. Am Ammer-Altwasser vorbei (schöner Rastplatz) kommen wir auf eine Feldstraße, auf welcher wir links ab bis zum Kreilhof weiterwandern. Dort überqueren wir die Kreisstraße WM 15 und gehen links in Richtung Oberhausen auf einen kleinen Pfad rechts der Straße. Vor der Brücke biegen wir rechts ab. Am Waldesrand entlang geht es leicht bergauf. Am Höhenrücken angelangt haben wir einen herrlichen Gebirgsblick (schöner Rastplatz). Nach einem kurzen Wegstück bergab durch den Wald gehen wir rechts ab ein kleines Stück die Teerstraße hinunter. Bei der Abzweigung zum Siglhof biegen wir rechts ab. Vor dem Bauernhof führt links ein Hohlweg wieder hinab zur Kreisstraße WM 15 Peißenberg - Oberhausen. Diese überqueren wir und gehen auf der Feldstraße bis zum Bildstöckl. Dort biegen wir links ab und gehen zum Ausgangspunkt zurück.

Abkürzung: Auf der Feldstraße nach dem Ammer-Altwasser rechts abbiegen auf P 3
Gesamtstrecke dann nur ca. 4,2km
Gehzeit ca. 1,5 Stunden

Ausweitung: An der Eyachbrücke an der Kreisstraße WM 15 nach Oberhausen, nach der Brücke rechts ab gehen bis zur St. Nikolaus-Kapelle, auf dem selben Weg wieder zurück zur Eyachbrücke und den Jubiläumsweg P 31 fortsetzen.
Wegstrecke zusätzlich ca. 1,5km, Gehzeit ca. 0,45Std.

Für Fahrräder nicht geeignet.

 

 

Weg auf den Hohenpeißenberg

Markierung: 77
Wegestrecke ca. 14 km
Gehzeit ca. 4Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Bahnhof
Vom Bahnhof gehen wir Richtung Westen, nach ca. 500 m überqueren wir die Gleise und gehen dann den Georgenweg entlang am Gleis und am ehemaligen Bergwerksgelände. Der Weg führt dann rechts hoch zur Kapelle St. Georg (sehenswerter Freskenzyklus - Schlüssel beim Bauer "Jürgamo"). Nach dem Bauernhaus gehen wir rechts auf der Teerstraße zum Anwesen Weinbauer und weiter bis diese Straße nach einem geraden Stück eine Linkskurve macht. Dort können wir auf einem schmalen Weg eine Abkürzung zu den Häusern von Vorderschwaig nehmen. Auf der Straße geht es weiter, nach einem eingezäunten Gartenstück führt rechts ein schmaler Pfad bergauf. Über eine Wiese gelangen wir wieder auf die Straße. Beim nächsten Anwesen biegen wir links um und marschieren an einem steinernen Feldkreuz vorbei geradewegs auf die Fahrstraße zum Hohenpeißenberg zu. Am Fernsehturm vorbei zeigt uns die Kirche am Berg (988 m) das Ziel unserer Wanderung. Der Besuch der Wallfahrtskirche, der herrliche Rundblick und eine mögliche Einkehr lassen den Hohenpeißenberg für viele zu einem wunderbaren Erlebnis werden.
Der Rückweg führt am Friedhof vorbei, dann über einen Wiesen- und Feldweg direkt am Fernsehturm (rechts am Weg) vorbei. Bei der nächsten Weggabelung gehen wir links, an einer Scheune vorbei und durch einen Wald bergab. Beim Anwesen Oberbuchau gelangen wir wieder auf eine Straße, die uns an der Kapelle St. Michael vorbei wieder hinunter nach Peißenberg führt. Nach dem Wohnhaus bei St. Michael geht rechts ab am Waldrand ein schmaler Pfad bis zum Michelsweg und zur Thalackerstraße. Auf dieser rechts ab kommen wir wieder zum Ausgangspunkt am Bahnhof.

Für Fahrrräder nicht geeignet.

Schäfflerweg

Von der Schäfflertanzgruppe des Pfeifenclubs Peißenberg Sulz angelegt. 
Markierung: 74 (vormals P 41)
Wegestrecke ca. 10km
Gehzeit ca. 3Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Bahnhof oder Parkplatz an der Straße nach Paterzell nach der Bahnunterführung

Vom Bahnhof aus gehen wir über die Thalackerstraße und Kirnberglstraße am Bahngleis entlang zum Wanderparkplatz an der Bahnunterführung. Von hier aus führt der Weg die Straße nach Paterzell entlang bis zu einem Bach (Rehgraben), dort biegen wir links ab. Zu Beginn des Hochwaldes links abbiegend wandern wir über einen Holzsteg und rechts den Bergwald hinauf (P42). Aus dem Wald heraus (schöner Rastplatz) überqueren wir geradeausgehend eine Wiese zum Feldweg zu den Höfen von Windkreut. Unterhalb der Höfe lädt wiederum eine Sitzgruppe zur Rast ein, wir können einen herrlichen Rundblick genießen. Am Bauernhof vorbei gehen wir weiter Richtung Westen bis zu einer Teerstraße. Nach 150 m verlassen wir dieselbe und gehen links ab. Wenn der Feldweg eine Rechtsbiegung macht, gehen wir in einer Wiese am Zaun entlang zum Wald. Dort biegen wir nach dem Überqueren eines Bächleins links ab durch den Wald. Nach dem Heraustreten aus dem Wald (Rastplatz) gehen wir ca. 70 m links, überqueren die Straße und gehen den Weg hoch nach Tritschenkreut. Der Hof ist das Geburtshaus des Kirchenmalers Matthäus Günther (1705 - 1788). Der Weg führt am Hof vorbei nach Oberbuchau (P2). Beim Anwesen Oberbuchau 2 wandern wir links abbiegend bergab zur Kapelle St. Michael (erbaut 1611 mit sehenswerten Fresken). Nach dem Wohnhaus rechts ab am Waldrand entlang gehen wir zum Ort zurück. An der Thalackerstraße bei der Brücke über den Michelsbach geht der Rückweg entweder rechts ab zum Bahnhof oder links ab zum Wanderparkplatz an der Bahnunterführung.

Abkürzung: Im Bergwald links abbiegen nach St. Michael über Strallen auf P 22
Wegestrecke ca. 5km
Gehzeit ca. 1,5 Stunden

Ausweitung: Beim Anwesen Oberbuchau rechts abbiegen zum Anwesen Taigschuster und weiter zum Hochenpeißenberg auf P 2
Wegstrecke zusätzlich ca. 4 km, Gehzeit ca. 1 1/2 Std.

Für Fahrräder nicht geeignet.

Spitzweg-Wanderweg

Benannt nach dem bekannten Maler der Biedermeierzeit Carl Spitzweg, der anläßlich eines Kuraufenthalts 1833 im Bad Sulz sich seines Talents zum Malen endgültig bewußt wurde und anschließend seinen Apothekerberuf aufgab.
Markierung: P 3
Wegestrecke ca. 2,3 km
Gehzeit ca. 1 1/2 Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Tiefstollengelände (Bergbaumuseum)
Direkt vom Parkplatz weg führt der Wanderweg in gut ausgebauten Serpentinen etwas steil durch den Wald bergauf. Aus dem Wald herauskommend gehen wir am Anwesen Weinbauer vorbei ca. 100 m die Teerstraße aufwärts, dann rechts ab über eine Wiese zum Waldrand. Von dort aus verläuft der Weg auf einen Hohlweg bergab, das letzte Stück bis zum Sulzerstollen auf einem Treppenpfad. Nach dem Überqueren eines Steges gehen wir rechts ab den Weg hinunter zur Gaststätte Bad Sulz und zum Parkplatz am Tiefstollen.
Für Fahrrräder nicht geeignet.

Stollenweg

Vom Knappenverein in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Peißenberg und der Gemeinde Hohenpeißenberg angelegt.
Markierung: 76
Wegestrecke ca. 10 km
Gehzeit ca. 3 Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Bergbaumuseum (Tiefstollen)
Vom Parkplatz weg gehen wir am Museum vorbei über das Gelände der ehemaligen Zementfabrik zum Georgenweg. Zuerst an der Bahn entlang führt der Weg dann rechts hoch zur Kapelle St. Georg. Nach dem Anwesen „Jürgamo“ gehen wir links ab die Fahrstraße (ca. 700 m) bis zur Jürgamo-Wiese (freies Gelände rechts der Straße). Am Ende dieser Wiesenfläche rechts ab am Waldrand entlang. Über einige Stufen gelangen wir hinab zu einem Graben und überqueren diesen auf der ersten von nun insgesamt 11 kleinen Brücken. Nach einem Waldstück folgen wir ein kurzes Stück einer Kiesstraße, dann rechts ab über eine Jungviehweide und dann links in den Wald hinein. Am Wegrand sehen wir immer wieder Betonfundamente einer ehemaligen Seilbahntrasse zum Transport der Kohle von Hohenpeißenberg nach Peißenberg. Nach der letzten Brücke kommen wir im Gemeindegebiet Hohenpeißenberg zum Unterbaustollen, (rechts am Weg - gegenüber die Grubenrettungsstelle). Bei einer Infotafel steigen wir rechts hoch zu einem Neubaugebiet, das wir durchqueren und weiter bergauf wandern, an einem Bauernhof vorbei zur Glückaufstraße. Dort rechts ab, am ehemaligen Zechenhaus vorbei kommen wir zum Hauptstollen. Danach führt der Weg gerade aus in den Wald hinein, am Oststollen (links am Weg) vorbei. Zweimal bei Weggabelungen halten wir uns rechts und kommen so zur Teerstraße beim Stoffelhof. Dort gehen wir links ein Stück (ca. 600 m) auf dieser Straße, bis wir wieder links abbiegen (beim Verkehrsschild „Sackgasse“). An einem Bauernhof und einem Wohnhaus vorbei biegen wir vor dem nächsten Bauernhof links ab in den Wald hinein und gehen nun bergab. An einem Feldkreuz bietet sich uns ein schöner Ausblick. Danach sehen wir links einen Hinweis auf den Hermannstollen und kurz darauf rechts auf den Mittelstollen. Bald sind wir dann am wieder neu hergestellten Mundloch des Sulzerstollens. Von hier ist es dann nur noch ein kurzes Wegstück am Gasthaus „Sulz“ vorbei zum Ausgangspunkt am Tiefstollen.
Ausweitung: Am Hauptstollen den Fußweg hoch zum Hohenpeißenberg (Kirche), danach auf Wanderweg P 4 zurück zum Stollenweg. Gute Gelegenheit zur Einkehr: Rigi-Alm (beim Unterbaustollen), Gaststätte am Berg.

Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft

Der Stollenweg wurde im Jahr 1999 durch Schautafeln ergänzt zu einem Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft. An 15 Standorten des Rundweges erfährt der Wanderer Wissenswertes über den Bergbau, die Geologie und die Landschaft am Hohenpeißenberg. Der Lehrpfad wurde errichtet in Zusammenarbeit von Knappenverein und Museumsverein und finanziell unterstützt durch die Jubiläumsstifung der Vereinigten Sparkassen Weilheim.

Kontextspalte

Und wenn es regnet...

Unser Bergbaumuseum

Unser Bergbaumuseum ist jeden 1. und 3. Sonntag im Monat und zusätzlich vom 15. Mai bis 15. September auch jeden Mittwoch von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet.

Unser Marktarchiv

Unser Marktarchiv ist jeden Mittwoch von 14 Uhr bis 16 Uhr für Besucher offen.