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Bergbaumuseumsfreunde Peißenberg e.V.

Vorsitzender: Alex Ehle
Tel. 08803/3101
a.ehle@remove-this.t-online.de

Wanderungstipp

“Stollenweg” oder “Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft” mit 15  Schautafeln. Wegestrecke am Ostabhang des Hohen Peißenberg’s, ca. 10km/Gehzeit ca. 3,5 Std. Ausgangs- und Endpunkt Parkplatz Museum.

Stolleneingang


Inhalt

Bergbaumuseum Peißenberg

Führungen im Bergbaumuseum Peißenberg

Aufgrund der aktuellen Situation finden am Sonntag, den 31.10.2020 im Bergbaumuseum keine Führungen statt.

Wir bitten um Verständnis!

Bis bald und ein herzliches Glück auf!
Ihr Bergbaumuseum Peißenberg

 

 

Glück auf im Bergbaumuseum Peißenberg

Unser Museum hat seit dem 02. August wieder eingeschränkt für Sie geöffnet.

Wir würden Sie bitten, sich per E-Mail unter bergbaumuseum@remove-this.peissenberg.de oder telefonisch unter 08803/5102 anzumelden, da die Besucherzahl pro Führung beschränkt ist.

Unsere Führung durch das Museum beginnt an den offenen Museumstagen ausschließlich um 13:30 Uhr und beinhaltet auch die Fahrt in den Erlebnisstollen.

Wir würden Sie bitten, wenn Sie an einer Führung teilnehmen möchten, sich vorab das Datenblatt im Internet runterzuladen, auszufüllen und jeweiligen Führung mitzubringen.
Alternativ können Sie das Datenblatt auch vor der Führung bei uns ausfüllen.

Wir bitten Sie auch im Verständnis, dass es durch die Hygieneauflagen zu Verzögerungen kommen kann. Bitte planen Sie etwas mehr Zeit für eine Führung ein.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Bis bald im Bergbaumuseum Peißenberg

Für alle Eltern, deren Kinder einen Ferienpass besitzen

Die angegebenen Zeiten auf dem Ferienpass für die Einfahrten in den Stollen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr sind nicht gültig.

Beginn der Führungen an offenen Museumstagen ist immer um 13:30 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Glück auf!

Unser Bergbaumuseum bietet Ihnen in 3 Abteilungen einen Einblick in die Bergbaugeschichte am Hohenpeißenberg

1. Abteilung: Hauptgebäude und Kasse

Im ehemaligen Zechenhaus erläutern geologische Schaubilder die Entstehung der Kohlenflöze im Voralpenland. Werkzeuge, Schachtmodele und Grubeneinrichtungen veranschaulichen die bergmännische Arbeit. Sie sehen, wie die Pechkohle ursprünglich in mühsamer Handarbeit abgebaut wurde und wie die Kohleförderung im Lauf der Zeit zunehmend modernisiert wurde

2. Abteilung: Erlebnisstollen

Mit dem Museumsführer befahren Sie einen Teil des ehemaligen Tiefstollens. Dabei gewinnen Sie einen Einblick in die Arbeitswelt des Bergmanns. Erleben Sie die Atmosphäre des Bergbaus!

3. Abteilung: Ausstellungshalle

In der Tiefstollenhalle können Sie die Großgeräte besichtigen und am „Schaustreb“ die Methode des modernen Kohleabbaus erfahren.

Bergbaugeschichte in Peißenberg

Der Markt Peißenberg wurde im 19. Jahrhundert durch den Bergbau geprägt und hat sich seit der Schließung des Bergwerks im März 1971 zu einem lebendigen Industrieort gewandelt.

Über 100 Jahre lang war aber der Bergbau die Grundlage für die Einkommen vieler Familien und für die gedeihliche Entwicklung der Marktgemeinde. In der Zeit seines Bestehens wurden allein in Peißenberg über 32 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Für den Ort ergab sich die große Verpflichtung, die bergmännische Tradition weiterhin zu pflegen und die Zeugnisse aus der früheren Bergwerkszeit für die Nachwelt zu erhalten. Dieser Aufgabe ist die Marktgemeinde mit der Errichtung des Bergbaumuseums - mit tatkräftiger Unterstützung des Vereins der Bergbaumuseumsfreunde - am "Tiefstollen" gerne nachgekommen.

Das Museum befindet sich auf ehemaligem Bergwerksgelände. Es informiert in 14 Räumen über die Entwicklung des Bergbaus im Pfaffenwinkel, vor allem in den Orten Peißenberg, Hohenpeißenberg und Peiting. Geologische Schaubilder erläutern die Entstehung der Kohleflöze im Voralpenland.

Die Geschichte des Bergbaus reicht am Hohen Peißenberg bis in das 16. Jahrhundert zurück; zu einem beständigen Abbau der Pechkohle kam es im Jahr 1837, in Peißenberg selbst 1869 mit dem Anschlag des "Tiefstollens". Allein aus diesem Stollen wurden bis 1923 rund 1,5 Mio. Tonnen abgebaut.

Das Museum zeigt einen repräsentativen Querschnitt aller bergmännischen Techniken. Dabei wird deutlich, wie mühsam Kohle früher in Handarbeit abgebaut werden musste und welche geradezu revolutionären Wandlungen sich bis zur Schließung des Bergwerks 1971 im technischen Bereich ergeben haben. Neben Schachtmodellen, Werkzeugen und Grubenlampen tragen Uniformen, zahlreiche Fotos und persönliche Dokumente zur Veranschaulichung bei. Auch das Grubenrettungs- und bergmännische Vermessungswesen sind berücksichtigt.

Gleich neben dem Museum wartet noch ein besonderes Erlebnis: Eine Fahrt durch den ehemaligen "Tiefstollen" vermittelt an Ort und Stelle einen Einblick in die Arbeitswelt des Bergmanns. Auf einem 200 Meter langen Abschnitt können die verschiedenen Ausbauformen in Holz und Stahl verglichen werden. Vom Grubentelefon bis zum Bergmannsklo ist alles vorhanden. Dadurch kann sich jeder Besucher in die Atmosphäre des Bergbaus hineinversetzen. 

Eine zusätzliche Ausstellungshalle mit "Schaustreb", Großgeräten und einem museumspädagogischen Abteil mit ständigen Filmvorführungen ist seit  Herbst 2004 für die Besucher zugänglich. Ab ca. Mitte 2006 steht für einen Museumsrundgang auch ein "Audioguide-System" zur Verfügung.

Im Außenbereich des Tiefstollengeländes sind eine Reihe von Exponaten aufgestellt, die den Eindruck des ehemaligen Industriegeländes verstärken.

Neben dem Bergbaumuseum befindet sich eine stationäre Bockerlbahn-Anlage (Fahrstrecke 370m, Spur 7 1/4 Zoll). Fahrtage finden nur bei gutem Wetter statt.  Vom Mai bis Oktober jeden 1. und 3. Sonntag im Monat zusammen mit dem Bergbaumuseum, zwischen 14h und 17h, hinter der Tiefstollenhalle. Die genauen Termine sind auf der Homepage unter http://www.diebockerlbahner.de zu finden und es befindet sich ein Aushang am Lockschuppen der Bockerlbahner.

 

 

Kontextspalte

Kontakt

Bergbaumuseum Peißenberg

Tiefstollen 2

82380 Peißenberg

 

Ansprechpartnerin

Frau Andrea Kohler

Tel. 08803 / 5102

bergbaumuseum@peissenberg.de

Öffnungszeiten

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat (ganzjährig) von 13:30 bis 16:30 Uhr
(Einlass bis 15:30 Uhr)

Saisonal (Termine werden bekannt gegeben, aufgrund von Corona)

Von 15. Mai bis 15. September Mittwochs von 13:30 bis 16:30 Uhr
(Einlass bis 15:30 Uhr)

Gruppen ab 10 Personen können sich gerne eine eigene Führung buchen

Eine Führung kann an jedem Wochentag, auch Feiertage, gebucht werden.
Die Uhrzeit kann frei gewählt werden und ist nicht an die Öffnungszeiten gebunden.

Reservierung der Führungen unter:

Tel.: 08803 5102

oder

per E-Mail: bergbaumuseum@peissenberg.de

 

alternativ

Tel.: 08803 690-120

E-Mail: poststelle@remove-this.peissenberg.de

Eintritt (ab 01.01.18)

Erwachsene 6 €
Kinder/Jugendliche (6 - 16 J.) 2,50 €
Kinder (unter 6 J.) frei
Familienkarte 13 €
Schüler, Azubis, Studenten 3,50 €
Schüler im Klassenverband/KiGa (mit Führung) 2 € pro Kind
Schwerbehinderte, Harz IV-Empfänger, Bufdis, FSJler 3,50 €
Inhaber der Ehrenamtskarte 3,50 €

Anfahrt

Möchten Sie unser Bergbaumuseum unterstützen?

Der Verein der Bergbaumuseumsfreunde Peißenberg e.V. freut sich über jedes neue Mitglied. Hier finden Sie eine Beitrittserklärung.